Kaliningrad

Die Nehrung auf der russischen Seite ist überhaupt nicht gepflegt es sieht aus wie Bannwald oder Urwald und auch sonst gibt es nicht viel dort. Wir fahren durch und landen dann zur Übernachtung auf dem leeren Platz vor der Sporthalle in Zelenogradsk eine kleine Stadt an der Ostsee.  

 

Wir schauen uns noch die Promenade und die kleine Fußgängerzone an und gehen dann gleich schlafen. Am nächsten Morgen einkaufen im Spar (den gab es in Russland nicht) und Weiterfahrt zur Grenze. Der Grenzübergang von Russland raus ging relativ zügig (1,25 Stunden), der nach Polen dauerte einiges länger. Wir hatten Glück mit unserem Schalter. Der linke Schalter Nr. 2 und der rechte Nr. 4 war für EU Bürger. Wir haben uns am Schalter 3, der normalerweise für Polen oder Russen war sowie Schalter 4 – 7, alle waren offen, angestellt. Am Schalter 2 ging gar nichts warum auch immer, wir kamen in gut 2,5 Stunden durch, das war echt super. Nach den Erzählungen von den vielen anderen Reisenden echt schnell.

 

Wir sind wegen Kaliningrad früher Königsberg über diese Zollstelle. In Kaliningrad hat Ingo einen Parkplatz ziemlich zentral gefunden, da stand ein kleines, altes Wohnmobil mit Alkoven aus Kiel. Ingo ist drumrum gelaufen und der Fahrer hat die Türe aufgemacht. Es war ein junger Mann (ca. Mitte 30). Wir haben uns vielleicht 20 Minuten unterhalten. Das war eine unglaubliche Geschichte. Der junge Mann hat im August aufgehört zu arbeiten (er ist Ingenieur) und wollte den Sommer verlängern, er hat seine Sachen zu seinen Eltern, sich ein altes Wohnmobil mit 138.000 km für 10.000 Euro gekauft und ist einfach losgefahren ohne Vorbereitungen ohne Visa, seine Erzählungen waren echt spannend.  Erst mitten in Afrika hat er gemerkt, dass er kein Ersatzrad dabei hat. Also der junge Mann ist heute immer noch unterwegs und es ist ein Jahr vergangen, echt so toll. Er hat einen Jo in Gambia besucht und konnte Ingo etwas über diesen erzählen und Ingo kennt den Jo auch, den hat er vor 25 Jahren aus der Wüste rausgezogen.  Er hat jetzt vor sich für September einen neuen Job zu suchen – was aber noch nicht so ganz sicher war – echt cool.

Wir sind dann in die Innenstadt gelaufen, am Dom vorbei viel gibt es hier nicht. Im Park haben wir jeder einen gegrillten Cevapcici geschenkt bekommen – einfach so.

 

Was uns hier in den Russischen Ländern aufgefallen ist, dass alle Straßenbahnen von Frauen gefahren werden.

 

Dann sind wir weitergefahren nach Elblag, bekannt durch sein weltweit einmaliges Schiffshebewerk, welches heute nur noch zu Touristenzwecken benutzt wird und wir werden morgen eine Fahrt mit dem Schiff machen. Hier werden wir an 5 Stellen den Schiffsaufzug benutzen. Auf dem Camping http://www.camping61.com.pl/ lernen wir eine Frau kennen. Sie ist seit einigen Jahren immer wieder wochenlang alleine mit dem Fahrrad und Zelt unterwegs. Wir kommen ins Gespräch und ich erfahre sehr viele interessante Dinge von ihr. Ich finde diese Art zu Reisen einfach bemerkenswert und mehr Freiheit gibt es sicherlich nicht.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Ester (Montag, 05 August 2019 15:57)

    Hallo ihr zwei bin auch wieder daheim und habe sofort wieder eure Reiseberichte verschlungen macht weiter so freut mich für euch.

  • #2

    Jürgen und Marlis (Dienstag, 06 August 2019 22:49)

    Tolle Reise!
    Jetzt müsst ihr euch aber sputen. 1.-5. Sept ist der Caravan-Salon in Düsseldorf und am 14. Sept. ist Altstadtfest in Ladenburg. Ich hoffe, man sieht sich!?

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Samstag, 26.09.2020
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