· 

die letzten Tage in Georgien

Mamuka ist der Abschied von uns sehr schwer gefallen, er war so begeistert von uns und wir mussten versprechen in einem Jahr wieder zu kommen. Sein Sohn heißt übrigens Nika und nicht Mika und er hat einen Tag nach mir Geburtstag, was ich mir vom Horoskop fast gedacht hatte, entweder er ist Fisch oder Krebs, er war den ganzen Tag im Wasser entweder mit den Hunden, mit seinen Freunden oder zum Angeln. Er spielt auch Wasserball.

 

 

Kutaisi hat einen schönen Brunnen, das bereits erwähnte Parlament, alte Straßen auf denen man höllisch Acht geben muss, entweder ist der Gulli tief oder hoch oder fehlt ganz. Wir sehen hier einige dicke Mercedes mit AMG Tuning. Die elektrischen Leitungen sind wie bei uns ganz ganz früher einfach alle über der Straße gespannt. Echt abenteuerlich.

 

Wir kommen nach Gori laufen einmal ums Stalin-Museum herum und fahren weiter.

 

 

Unterwegs sind wieder Stände mit u.a. Honig  und ich kaufe endlich meinen gewünschten Kastanienhonig, der ist ganz dunkel braun von der Farbe. Also mit Honig sind wir eingedeckt.

 

Ich möchte hier nochmal was zur Sauberkeit der Georgier schreiben. Hier gibt es am Straßenrand ca. alle 50 Meter einen kleinen Müllcontainer für alle geöffnet. Deshalb wird es an der Straße so gut wie keinen Müll geben. Was hier allerdings wie in so vielen anderen Ländern auch ist, die Flut der Plastiktüten beim Einkaufen. Jedes Ding bekommt seine eigene Tüte. Wenn ich da mit meinem Netz für Obst und Gemüse einkaufe, hat entweder der Mitarbeiter bei der Waage oder die Mitarbeiterin an der Kasse ein kleines Problem, geht aber immer vorbei. Was ich allerdings jetzt schon zweimal beobachtet habe ist, dass in meditativer Ruhe Plastikbeutel über eine Flasche gestülpt werden damit man sie schneller zur Hand hat

 

Heute wollten wir nach Tiflis (hier heißt es Tiflisi und wird auch so ausgesprochen), nachdem wir allerdings gesehen haben, dass dort die Temperaturen um die 34 Grad sein werden, beschließen wir zuerst die historische georgische Heerstraße, die sehr bekannte Fernstraße im Großen Kaukasus nach Kuzbegi zu fahren, das ist sowieso eine Einbahnstraße weil der weitere Weg nach Russland führt und wir müssen wieder zurück. Wir kommen an Anamuri vorbei und übernachten in Gudauri einem Winterskiort vom feinsten. Echt cool die Temperaturen liegen bei 16 Grad und ich beziehe die Bettdecken wieder. Wir gehen bald schlafen, schlafen super gut auf einem Parkplatz frei, stehen am nächsten Morgen gut ausgeschlafen um 7 Uhr (bei uns zuhause 5 Uhr) auf, essen etwas Obst und fahren nach Kuzbegi. Dort ist um diese Zeit noch nicht so viel los, ein paar Wanderer sind schon unterwegs. Zur Dreifaltigkeitskirche Gergetier (wie in Rudersberg) geht es 6 km den Berg hoch und wie ich Ingo kenne machen wir das natürlich mit dem E-Bike. Oben gut angekommen (teilweise zornige Steigung) stehen alle Autos auf dem großzügigen Parkplatz nur ich musste Bike fahren hahshaahaahha. Es war wieder so ein erhabenes Gefühl, wir waren auf einer Höhe von 2.217 m. Rundherum die Berge, teilweise noch richtig mit Schnee bedeckt. Wir haben uns die Anlage angeschaut, mit einem Paar aus bei Rostock gesprochen, die die 6 km hochgewandert sind, die nach Tiflis geflogen sind, haben sich für 10 Tage einen Mietwagen genommen und übernachten über Booking.com alles klappt sehr gut und sind auch voll begeistert von Land und Leuten.

 

Bei der Abfahrt breche ich meinen Rekord 54 km/h, Ingo fährt das mit 65 km/h echt grass.

 

Als wir wieder in Kuzbegi zurück sind Frühstücken wir erst einmal ein lecker Omelett, fahren danach noch Richtung Grenze weil unsere Versicherung für’s Auto nach 15 Tagen abläuft und das ist morgen. Wir verlängern die Versicherung und fahren dann zurück. Auf dem Rückweg besteht die Möglichkeit zum Raften, Tantemgleitschirm, Spieß vom Lamm, Quad fahren es ist mächtig viel geboten und auch viele Menschen unterwegs.

 

Jimmy Hendrix mit weißen Haaren

Heute fahren wir allerdings auch noch nicht nach Tiflis. Vor Tiflis gibt es eine schöne Altstadt Mtskheta am Fluss. Wir schauen uns die Altstadt an, essen wieder lecker und beschließen hier zu übernachten, sicherlich nicht so heiß wie in der Stadt und morgen geht es dann nach Tiflis.

 

Heute ist mein Geburtstag, ich bekomme von Ingo ein super schönes leckeres Früstück, danach fahren wir nach Tiflis und bekommen einen Stellplatz vor dem Public Center im Bauzaun zugewiesen. Das Public Center ist das Rathaus von Tiflis und echt super, hier ist alles offen, die Bürger ziehen eine Nummer es gibt sehr sehr viele Schalter, alles ist gediegen und ruhig. Es wurde von einem Italienischen Architekten erbaut. Wir finden wieder Strom, weil in einer Baustelle auch Strom benötigt wird. Gehen in Richtung Altstadt durch einen Park,  am Blumenmarkt vorbei mit wunderschönen großen Sträußen meiner wird heute Abend auf dem Rückweg gekauft haahhaahha schau mer mal. Dann treffen wir auf die Sightseeing Buse. Nachdem es hier mindestens 36 Grad hat entscheiden wir uns ganz schnell mit dem Bus zu fahren. Ich bekommen noch 20 % Ermäßigung nachdem ich mitteile, dass ich Geburtstag habe. Wir haben eine interessante Busfahrt, Tiblis hat 1,2 Mio Einwohner, die Architektur ist geprägt aus dem Russischen, Arabischen und Europäischen. Der Name kommt aus dem Englischen und man weiß nicht was es heißt. Die georgischen Schriftzeichen sind weltweit einmalig. In Tiblis ist man sehr sicher und der Tourismus boomt. Hier fahren schon sehr sehr viele Hybridfahrzeuge und E-Autos. Es ist die ganze Nacht in den Straßen Musik und Party.

 

Es gibt 5 Dinge die man in Tiblis ansehen sollte, den Berg auf dem der Vergnügungspark mit dem Riesenrad ist, die Bahn dorthin fährt bis morgens 4 Uhr. Die entspannten Schwefel-bäder, Besuch der alten Hauptstadt Mtskheta, die gegensätzlichen Baustile, der teilweise Verfall und dann noch unbedingt das Nachtleben. Auch hier in Tiflis gibt es Casinos, allerdings bekomme ich Ingo nicht mehr dazu mich zu begleiten, obwohl ich heute vielleicht besonders Glück gehabt hätte.

 

Also wir hatten uns im Vorfeld schon vorgenommen, die unterirdischen Schwefelbäder zu besuchen, was bei 37 Grad Außentemperatur schon heftig ist. Für eine Stunde bezahlen wir 70 Leki, hier bekomme ich Shampoo und Handtuch umsonst zum Geburtstag. Es ist so heiß darin, dass wir uns nicht vorstellen können hier eine Stund

 

Es gibt einen Menschen von dem ich weiß, da er seinen Urlaub dieses Jahr mit seiner Freundin in Georgien verbringt. Ich weiß nicht genau wann und wo. Wir gehen aus dem Schwefelbad heraus und dieser eine Mensch Louise, Kollege bei einem meiner Kunden, steht vor mir. Ich kann es immer noch nicht fassen, die Freude war riesig, echt auch unfassbar. Wir verbringen ein paar Stunden zusammen, gehen etwas trinken besuchen ein Tal hinter den Schwefelbädern da fließt ein Wasserfall ganz toll, hier merkt man die Großstadt überhaupt nicht. Wir kaufen unterwegs ein Eis, das auf neue Art und Weise hergestellt wird, dies ist uns in Kotor schon untergekommen. Die Herstellung funktioniert so, dass frische Milch (vielleicht auch Sahne) auf eine Eisplatte geschüttet wird, die wird verteilt und gefriert. Darauf kommt Obst deiner Wahl und das wird zerkleinert, auf der Platte gefroren und wenn fertig in einem Becher mit Löffel serviert, es schmeckt köstlich nicht zu süß sehr erfrischend. Louise und Lena gehen noch mit zum WOMO wir stoßen im nebenliegenden Park mit Sekt auf meinen Geburtstag an. Danach verabschieden wir uns und wünschen uns gegenseitig schöne Tage.

 

Ingo und ich gehen dann zu Fuß in eine Gasse in der Altstadt, die Ingo am Nachmittag entdeckt hatte, sowas wie eine Fressgasse, ein Restaurant neben dem anderen, ich darf mir zur Feier des Tages eines aussuchen. Da ich schon lange ein landestypische Gericht „Tschachochbili“, Brathähnchen in Knoblauch/Walnusssoße essen möchte, wähle ich ein Lokal in dem es diese Speise gibt trinke dazu einen Weißwein aus dem Weinanbaugebiet Kachreti und wir sind am Ende mit meiner Wahl vollauf zufrieden.

 

Es geht nach einer sehr warmen Nacht früh los raus aus Tiflis Richtung Weinanbaugebiet und nach Lagodekhi in das Naturreservat. Hier stehen wir unter Bäumen schön im Schatten.

 

Es werden in Georgien 4 der Naturreservate von 2014 – 2019 mit 8 250 000 Euro von Deutschland gefördert. Hier in Lagodekhi fließt so viel Wasser in Kanälen die Stadt hinunter, das ist echt eigentlich Wahnsinn soviel Wasserverschwendung.

  

Von hier aus ist es nicht mehr weit nach Aserbaidschan, da wir aber erst nach Armenien reisen, müssen wir über Tiflis zur Grenze fahren. 28.06. Planänderung - wir lassen Armenien aus und fahren doch gleich weiter nach Aserbaidschan. Wir waren jetzt sehr sehr viele Tage in Georgien es war super toll, wir haben leider nicht alles sehen können, die Höhlen z.B. oder Kirchen, Museen, Klöster usw. Wir sind jedoch von so vielen Aaaahs und Oooooohs und überhaupt total begeistert von diesem Land.

 

Georgien ist dafür bekannt eine lange alte Tradition im Weinbau zu haben und hat sehr leckere Weine. Der Wein wird in Weinamphoren „Kwewri“ die ein Fassungsvermögen bis zu 100 Liter (in großen Weingütern bis zu 2000 Litern) haben in die Erde eingelassen, nur der Hals ragt heraus.

 

Dimiti hat uns von seiner Wanderung viele schöne Fotos geschickt - ein paar möchte ich hier einstellen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Jürgen Ries (Sonntag, 30 Juni 2019 23:34)

    Liebe Kerstin,
    herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag ! Was gibt es schöneres als Geburtstagsgeschenk als eine so schöne Reise machern zu dürfen. Allzeit gute Fahrt! Ich werde euch weiter verfolgen, und von einer Kaukasusreise träumen, wenn ich irgendwann auch eine Wohnwagenversicherung für diese Region finde.

Downloads

ibea-Tours Anmeldeformular.pdf
Adobe Acrobat Dokument 325.3 KB

Info-Nachmittag

Zu unserem Info-Nachmittag sind Sie herzlichst eingeladen.

Für Bewirtung ist gesorgt.

 

Treffpunkt:
  71566 Althütte am Sportgelände

Wann:
 
Samstag, 26.09.2020
  Beginn 16:00 Uhr

GPS:
  09°34´07´´O | 48°55´05´´ N

Anmeldung:

  Ingo Bühner

 0171 - 3882092

  info@ibea-tours.de